Besonders dreiste Kriminelle haben es momentan auf ältere Menschen abgesehen. Sie kontaktieren ihre Opfer meist mit einer vorgetäuschten Telefonnummer der Polizei (059 133), geben sich als Kriminalpolizisten aus und warnen sie vor einem bevorstehenden Einbruch oder Diebstahl. Sie bieten den Opfern an, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände sicher zu verwahren.

Die Polizei ersucht daher, auf solche Kontaktversuche nicht einzugehen, diese sofort abzubrechen und der „richtigen“ Polizei zu melden. Grundsätzlich gilt es, unbekannten Personen ein gesundes Misstrauen entgegenzubringen und keinesfalls Forderungen zu erfüllen und die Türe zu öffnen. Geben Sie niemandem, weder persönlich, schriftlich oder telefonisch, Ihre Daten – insbesondere Bankdaten – weiter!

Wie können Sie sich schützen?

  • Lassen Sie sich von der möglicherweise am Display Ihres Telefons aufscheinenden Nummer der Polizei nicht verunsichern, diese könnte gefälscht sein.
  • Die „richtige“ Polizei wird Geld oder Wertgegenstände nie zur Verwahrung übernehmen, da dafür die rechtliche Grundlage fehlt.
  • Beratung, Informationen und Empfehlungen zum Schutz des Eigentums bekommen Sie durch Präventionsbeamte der „richtigen“ Polizei unter 059 133.
  • Sprechen Sie grundsätzlich nie über Ihre Vermögensverhältnisse, geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Lassen Sie sich auf keine Diskussionen ein und machen Sie Ihrem Gegenüber entschieden klar, dass Sie auf keine der Forderungen/Angebote eingehen werden.
  • Legen Sie umgehend auf, wählen Sie den Notruf 133 und verständigen Sie die „richtige“ Polizei!
  • Lassen Sie niemanden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung, den Sie nicht kennen!